1. Wie funktioniert die mit Öl betriebene Fritteuse
Wir unterteilen die mit Öl betriebenen Fritteusen in zwei Kategorien. Bei der klassischen Fritteuse befindet sich das Heizelement im oder unter dem Boden des Garbehälters. Die Hitzezufuhr erfolgt also von unten her. Damit ersparen Sie sich das Reinigen des Heizelements. Es bleibt stets sauber, da es ja nicht mit dem Öl in Berührung kommt. Bei der Kaltzonenfritteuse dagegen befindet sich das Heizelement ähnlich wie ein Tauchsieder an der Innenseite des Garbehälters. Vorteil ist hier der deutlich geringere Ölverbrauch. Auch verbrennt das Gargut selbst dann nicht, wenn es auf den Boden sinkt, da dort das Öl nicht so heiß wird. Nachteilig dagegen ist die nach Gebrauch erforderliche Reinigung des Heizelements.
2. Worauf sollte ich beim Kauf einer Fritteuse achten?
Eine Fritteuse wird sehr heiß, sie sollte also standfest sein. Äußerst angenehm sind außerdem Geruchsfilter, denn diese verhindern, dass die gesamte Wohnung penetrant nach Frittierfett riecht. Eine gute Fritteuse bekommen Sie bereits für etwa 30 bis 40 Euro. Nur wenig mehr kostet eine gute Kaltzonenfritteuse. Im Direktvergleich ist die Kaltzonenfritteuse der klassischen Fritteuse dank ihres deutlich geringeren Ölbedarfs sowie der unterschiedlichen Temperaturzonen klar überlegen.
3. Brauche ich für jede Fritteuse Öl?
Nein, sogenannte Heißluftfritteusen werden fast ohne Fett oder Öl betrieben. Hier wird das Frittiergut von einem zirkulierenden, heißen Luftstrom erhitzt. Für diesen Frittiervorgang benötigen Sie maximal einen Teelöffel Fett. Das erspart Ihnen nicht nur viele Kalorien, Öl und Energie, sondern auch unangenehme Gerüche und reduziert zudem den Reinigungsaufwand erheblich. Allerdings sind Heißluftfritteusen in der Anschaffung erheblich teurer als herkömmliche. Bereits die preisgünstigsten Heißluftfritteusen schlagen mit knapp unter 100 Euro zu Buche.
4. Sind Fritteusen nicht gefährlich?
Das Frittierfett wird sehr heiß, daher sollten Sie es niemals unbeaufsichtigt lassen und auch nur ein wirklich standfestes Gerät erwerben. Insbesondere wenn Sie gefrorenes Frittieren, besteht erhebliche Spritz- und damit auch Verletzungsgefahr. Diese können Sie aber praktisch ausschließen, indem Sie ein Gerät erwerben, bei dem sich der Korb selbst bei geschlossenem Deckel heben und senken lässt.
5. Wie oft muss ich das Öl wechseln?
Im Frittierfett können sich, insbesondere nach wiederholter Erhitzung, gesundheitsschädliche Acrylamide bilden. Dies geschieht umso schneller, wenn Sie das Fett besonders hoch erhitzen. Auch nimmt Fett Geschmäcker an, um diese an das nächste Grillgut weiterzugeben. Daher sollten Sie das Fett nach jeder Verwendung filtern und maximal drei bis vier Mal verwenden, bevor Sie es austauschen.