1. Lassen sich mit einem Lockenstab Haare auch glätten?
Es befinden sich verschiedene Lockenstäbe im Handel, die sich auch zum Glätten der Haare eignen. Wie bei allen derartigen Geräten sollten Sie darauf achten, dass eine Antihaft-Beschichtung gegeben ist, die ein Versengen der Strähnen ausschließt. Aufgrund der Tatsache, dass es sehr unterschiedliche Haartypen gibt, die jeweils eine andere Temperatur beim Glätten benötigen, ist in jedem Fall eine individuelle Regulierbarkeit von Vorteil. Zu Ihrer Sicherheit raten wir Ihnen zu einem Produkt mit einer automatischen Ausschaltfunktion.
2. Welche Vorbereitungen benötigen die Haare vor dem Einsatz eines Lockenstabes?
Wir empfehlen Ihnen, zunächst Ihre Haare zu waschen. Zum Schutz derselben ist es ratsam, sie danach zu trocknen, sei es an der Luft oder mit dem Fön und durchkämmen. Letzteres trägt zu einem gleichmäßigeren Resultat bei. Bestenfalls geben Sie vor dem Einsatz des Lockenstabes ein Hitzeschutzspray auf, dass sie in nahezu jedem Einkaufsmarkt oder einer Drogerie finden. Es trägt dazu bei, für eine geringstmögliche Strapazierung Ihres Haares zu sorgen.
3. Was muss ich insbesondere bei der Nutzung eines Lockenstabes beachten?
Das Wichtigste ist die Temperatureinstellung. Je nachdem, ob Ihre Haare chemisch behandelt wurden, beziehungsweise – wie bereits oben erwähnt – welche natürliche Beschaffenheit sie aufweisen, benötigen Sie eine unterschiedliche Wärmeleistung. Weiterhin spielt es eine Rolle, ob sie Locken gestalten möchten oder ein Glätten der Haare beabsichtigen. Angeraten werden folgende Temperaturen:
- für sanfte Locken – 160 bis 200 Grad Celsius
- für starke Locken – 200 bis 230 Grad Celsius
- zum Glätten – 130 bis 160 Grad Celsius bei chemisch behandeltem, trockenem, sehr feinem und angegriffenem Haar
- zum Glätten – 160 bis 200 Grad Celsius bei gewelltem Naturhaar und normaler Struktur
- zum Glätten- 200 bis 230 Grad Celsius bei erfahrungsgemäß schwierig zu beeinflussendem und sehr dickem Haar
4. Seit wann gibt es Lockenstäbe?
Lockenstäbe, in ihrer heutigen Form, kamen in den 1970er Jahren auf den Markt. Als Vorläufer sind Brennscheren sowie -eisen bekannt, die Ende des 19. beziehungsweise Anfang des 20. Jahrhunderts erstmals ihren Einsatz fanden.