1. Welche Lampen sind für einen Dimmer geeignet?
Die Dreh- und Tastdimmer, die Sie in den Angeboten der Verkäufer finden, sind in der Regel geeignet für:
- Glühlampen 230 V
- Halogen 230 V Hochvolt
- 12 V Niedervolt, elektronischer Trafo
- 12 V Niedervolt konventioneller Trafo
- LED-Leuchten, die als dimmbar gekennzeichnet sind
- Energiesparlampen – bedingt, je nach Angaben des Herstellers
Die erforderlichen Informationen zu Ihren Leuchtmitteln können Sie den Herstellerhinweisen entnehmen. Manche Leuchtmittel – insbesondere dimmbare LEDs – können nur mit einem speziellen Dimmer verbunden werden.
2. Welche Dimmer gibt es?
Sie finden verschiedene Dimmer auf dem Markt. Das sind:
- Universaldimmer – ein Dimmereinbau für alle Leuchtmittel. (Nicht geeignet für LED)
- Phasenanschnittdimmer – für Tronic, elektronische Trafos. Ob ein Trafo verbaut ist, entnehmen Sie der Bedienungsanleitung der Leuchte.
- Phasenanschnittdimmer – konventionelle, gewickelte Trafos. Informationen des Leuchtenherstellers beachten.
- LED-Dimmer – Osram, Jung, Gira und Merten haben hier den einheitlichen Standard LEDOTRON entwickelt. Verwendbar sind diese Dimmer für dimmbare LEDs.
Weiterhin finden Sie Dimmer, die direkt im Schalter verbaut werden, Zwischensteckdimmer, Steckdosendimmer, die komfortablen Funkdimmer mit Fernbedienung oder Zwischenschnurdimmer für Stehlampen und Tischlampen.
3. Stimmt es, dass man Energiesparlampen nicht dimmen kann?
Das trifft nur auf die älteren Energiesparlampen zu. Heute erhalten Sie auch dimmbare Energiesparlampen. Allerdings müssen Sie für diese Leuchtmittel einen normalen Phasenanschnittdimmer verwenden und keine elektronisch geregelten Dimmer. Die Touchdimmer und Sensordimmer sind also für die Leuchtmittel nicht geeignet. Eine neue Energiesparlampe sollte etwa 100 Stunden ungedimmt leuchten, bevor der Dimmer eingesetzt werden kann.
4. Wird mit dem Dimmer auch Strom gespart?
Wenn Sie für den gewöhnlichen Tages/Abendbedarf eine Lampe nur auf die mittlere Helligkeit herunter regeln, verbraucht die Lampe auch eine geringere Menge an Strom. Insofern bringt der Dimmer eine Einsparung beim Strom. Allerdings sinkt der Energieverbrauch nicht in gleichem Maß wie die Helligkeit der Leuchte. Der Dimmer benötigt für seine Funktion ebenfalls Strom. Vornehmlich soll ein Dimmer der Anpassung der Helligkeit an die eigenen Bedürfnisse dienen. Zur Stromersparnis empfiehlt sich eher der Umstieg auf LEDs. Wählen Sie dimmbare LEDs und passende Dimmer.
5. Wo in der Wohnung ist es sinnvoll, die Leuchten zu dimmen?
Gerade wenn Sie Zwischensteck-Dimmer oder Schnurdimmer verwenden, werden Sie sich fragen, wie viele solche Dimmer Sie für welche Leuchten kaufen sollten. Überlegen Sie vorher, an welchen Orten Sie wechselnd sehr helles Licht – vielleicht zum Lesen oder für bestimmte Arbeiten – und gedämpftes Licht brauchen. Das könnte beispielsweise bei der Stehleuchte an der Sitzecke der Fall sein, der Lampe an einem Platz, an dem sowohl gelesen wie auch ferngesehen wird oder bei den Nachttischleuchten im Schlafzimmer. Leuchten, die ohnehin nur auf eine gemütliche Beleuchtung ausgelegt sind, müssen nicht noch gedimmt werden. Sinnvoll ist auch der Dimmer im Schalter für die Deckenleuchte, bei der nicht immer die volle Leuchtstärke benötigt wird.